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Ebola in Westafrika

Zur Zeit grassiert in Westafrika eine Ebola-Epidemie. Das Ebola-Fieber ist eine schwere Viruserkrankung, die häufig tödlich verläuft. Die Krankheit führt typischerweise zu schweren inneren Blutungen und wird daher mit anderen Viruskrankheiten wie z.B. dem Lassa-Fieber zu den sog. Viralen hämorrhagischen Fieber gezählt.

Die Infektion erfolgt über den Kontakt mit infizierten Tieren sowie über Blut/ Körperflüssigkeiten erkrankter oder bereits verstorbener Personen. Daher besteht eine besondere Gefahr der Ansteckung bei unmittelbaren Kontakten von Ärzten und Pflegekräften mit Erkrankten. Für die einheimische Bevölkerung besteht auch ein Risiko bei Teilnahme an Bestattungszeremonien mit engem Kontakt zu dem Verstorbenen.

Es stehen keine wirksame Behandlung und auch keine Impfung zur Verfügung.

Betroffen sind insbesondere die Länder Guinea, Liberia und Sierra Leone. Das Auswärtige Amt rät von nicht-notwendigen Reisen nach Guinea ab, insbesondere von Aufenthalten in der Region Waldguinea und deren Grenzgebieten zu Liberia und Sierra Leone. Ebenfalls abgeraten wird von den betroffenen Gebieten nördlich von Conakry. Auch von Reisen in die betroffenen Gebiete in Liberia (außerhalb Monrovias) wird abgeraten, insbesondere Grenzregion zu Guinea. Weiterhin rät das Auswärtige Amt dringend von Reisen in den Osten von Sierra Leone ab, insbesondere in den Kailahun District.

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