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Viele Menschen sind im Umgang mit HIV-infizierten Menschen unsicher, weil sie befürchten sich anzustecken. Umgekehrt haben HIV-infizierte Menschen häufig Angst, eine Gefahr für ihre Umwelt zu sein. Um eigenen Befürchtungen und den Ängsten anderer Menschen begegnen zu können ist es wichtig, gut über die Übertragungswege von HIV informiert zu sein.
Im alltäglichen Umgang mit anderen Menschen kann HIV nicht übertragen werden.
Normale körperliche Kontakte wie z.B. Händeschütteln, Umarmen und das Spielen
mit Kindern sind ebenso wie Kontakt mit Schweiß, Speichel oder Tränen
ungefährlich. Auch die gemeinsame Benutzung von Toiletten, die Zubereitung von
Nahrungsmitteln und Mückenstiche sind nicht riskant.
HIV kann auf verschiedenen Wegen in den Körper gelangen:
In Deutschland besteht das höchste Risiko einer
Ansteckung mit HIV durch ungeschützten Geschlechtsverkehr.
Heutzutage sind in den Industrieländern Übertragungen von HIV über
Blutprodukte, Spenderorgane oder verunreinigte medizinische Geräte äußerst
selten.
Maßnahmen zur Vermeidung des geschlechtlichen Erwerbs einer HIV-Infektion sind: