Tagesklinik
Die ifi-Medizin GmbH ist für den Betrieb der Tagesklinik verantwortlich. Der Tagesklinik stehen alle diagnostischen und therapeutischen Einrichtungen der Asklepios Klinik St. Georg und darüber hinaus der anderen Häuser des Landesbetriebes Krankenhäuser Hamburg zur Verfügung. Die Tagesklinik ist an den Werktagen regelhaft bis 17.00 Uhr (Freitags bis 16.00) geöffnet. Bei Bedarf finden Behandlungen auch später bzw. am Wochenende statt.
Medizinische Inhalte der tagesklinischen Betreuung
Typische in der Tagesklinik erfolgende Maßnahmen sind: 1. Aufwendige bzw. zeitintensive Diagnostik - Invasive Untersuchungen (z.B. Leberpunktion, Lumbalpunktion, Pleurapunktion, Bronchoskopie, Coloskopie)
- Staging-Diagnostik bei Tumorerkrankungen oder Verdacht auf Organtoxizitäten der antiretroviralen Therapie (während eines eintägigen Tagesklinikaufenthaltes erfolgen z.B. EKG, Ergometrie, Oberbauchsonografie, Echokardiografie, Lungenfunktionsdiagnostik, ggf. auch radiologische Diagnostik)
- Organspezifische Diagnostik bei Verdacht auf opportunistische Infektion
(z.B. fachneurologische Untersuchung plus Kernspintomografie bei Verdacht auf cerebrale Toxoplasmose) - Plasmaspiegelmessungen mit 5 Blutentnahmen über 8 Stunden verteilt
2. Aufwendige therapeutische Maßnahmen
- Chemotherapien bei Patienten mit Lymphomen
- Infusionsbehandlungen bei Patienten mit schweren Infektionserkrankungen
- Umfangreiche lokaltherapeutische Maßnahmen bei Patienten mit ausgeprägten cutanen Ulcerationen
- HIV-Schulungsprogramm für Patienten, bei denen die ambulanten Compliance-verbessernden Maßnahmen versagt haben bzw. bei denen ambulant nicht erreicht
- HIV-Schulung bei Patienten, bei denen die ambulanten Maßnahmen nicht dazu geführt haben, dass Übertragungswege bzw. safer sex Praktiken ausreichend verstanden werden.
3. Maßnahmen, nach denen eine mehrstündige Überwachung erforderlich ist
- Reexposition von Abacavir bei Z. n. Hypersensitivitätsreaktion
- Erste Penicillin-Infusion bei Lues Stadium II-IV (Ausschluss Herxheimer Reaktion)
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